Sonntag, 2. Juli 2017

#32 Digital Nomad – Lass Dich fallen

Wer meine Blogbeiträge zu diesem persönlichen Projekt von Anfang an verfolgt hat, kann sich vielleicht erinnern, dass ich in meinem ersten Eintrag erzählt habe, dass ich eine sehr konkrete Vorstellung gehabt habe, was in diesem stehen würde. Nun, ich musste ja ob der Glückwünsche zum Urlaub umdisponieren und das mit dem Urlaub klar- bzw. richtigstellen. Ich hole dies nun nach, denn ich finde, das was am Anfang dieser Reise stehen hätte sollen, hat auch recht gut hier, am Ende bei Kilometer 9091,6 meines Projektes Digitalnomadin Platz:

Lass dich fallen,
lerne Schlangen beobachten, pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemanden Gefährlichen zum Tee ein,
mache kleine Zeichen, die „Ja“ sagen und
verteile sie überall in deinem Haus.
Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.
Freue dich auf Träume.
Weine bei Kinofilmen, schaukle so hoch du kannst
mit deiner Schaukel bei Mondlicht.
Pflege verschiedene Stimmungen,
verweigere „verantwortlich zu sein“,
tue es aus Liebe.
Glaube an Zauberei, lache eine Menge,
bade im Mondlicht.
Träume wilde phantasievolle Träume,
zeichne auf die Wände.
Lies jeden Tag.
Stell dir vor, du wärst verzaubert,
kichere mit Kindern, höre alten Leuten zu.
Spiele mit allem, unterhalte das Kind in dir,
du bist unschuldig, baue eine Burg aus Decken,
werde nass, umarme Bäume,
schreibe Liebesbriefe.

—— Originaltitel „How To Be An Artist“, Susan Ariel Rainbow Kennedy

Ich war mutig, habe dieses Abenteuer gewagt. Ich bin über 9000 Kilometer durch Europa gefahren, habe meine Komfortzone aufgegeben, habe losgelassen, bin gegangen, habe angefangen. Habe nicht zurück sondern nach vorne geblickt. Habe entdeckt, erkundet und geträumt. Habe nicht gesucht, sondern gefunden. Viele einzelne Momente, Orte und Geschichten. Meine Expedition Happiness ist das Leben. Und ich bin mittendrin.